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Es war einmal in Amerika (Langfassung) (2 DVDs)
Es war einmal in Amerika (Langfassung) (2 DVDs)
Quelle: amazon

EAN: 7321921200267
Herausgeber: Warner Home Video - DVD

6,89 EUR inkl. gesetzl. MwSt, ggf. zzgl. Versandkosten Direkt zum Shop


New York zur Zeit der Prohibition. Max James Woods, Noodles Robert De Niro und ihre Freunde verdienen sich bereits als Kinder mit Erpressungen und Schmuggeleien den einen oder anderen Dollar dazu. Jahre später, Noodles wird nach einer langen Haftstrafe für einen Mord aus dem Gefängnis entlassen, haben es die Freunde von damals unter Max zu einem skrupellosen Gangstersyndikat gebracht. Doch Ehrgeiz und Habgier zerstört die jahrzehntelange Freundschaft, und am Ende steht ein entsetzlicher Verrat... In wuchtigen und ungewöhnlich ergreifenden Bildern erzählt Sergio Leones Chronik vom amerikanischen Traum, von Gier und Macht.

Kunden Meinungen

Neu-Synchro ist keine Kaufabhaltung

Datum:01.01.1970 01:00 - Rating: 5/5

Auf den Inhalt will ich nicht weiter eingehen, ich könnte lediglich wiederholen was einige Vorrezensenten schon dargelegt haben: Top-Film, Meisterwerk, etc.
Nun zum eigentlichen Punkt: Die Synchronisation
Ich muss sagen, dass ich den Film nur mit der aktuellen Synchronisation kenne und somit zur ursprünglichen Fassung keinen direkten Vergleich habe.
Den Leuten, die sich den Film aufgrund der vielen schlechten Bewertungen, die die Synchro betreffen, "noch" nicht gekauft haben, kann ich nur raten dies nachzuholen. Als ich mir den Film zum ersten Mal angeschaut habe, konnte ich nichts Negatives finden. Erst als ich die andere Rezensionen gelesen habe, habe ich etwas auf die Stimmen der Charaktere geachtet. Die Stimme des jungen Noodles z. B. klingt zugegeben etwas quietschig, aber nicht abnormal oder kitschig.
Leute, die den Film in der Originalsynchro schon zigmal gesehen haben, kann ich begrenzt auch verstehen. Alle anderen können dieses Meisterwerk uneingeschränkt kaufen. Man betrachtet den Film schließlich als Ganzes und will keine Stimmen analysieren.

Die härtere Seite der Wirklichkeit

Datum:01.01.1970 01:00 - Rating: 5/5

Um es gleich zu sagen: Der Film ist natürlich in jeder Variante seiner Synchronisation herausragend. Dies mag dagegen nicht für jede Schnittfassung gelten. Aber hier auf der DVD ist die europäische Schnittfassung mit der durchaus komplexen Struktur von Rückblenden enthalten. Die Vereinfachung, die für das amerikanische Kinopublikum gedacht war und die Geschichte rein chronologisch erzählt hat, ist glücklicherweise auf dem Weg ins Vergessen schon weit vorangeschritten. Und hier auf der DVD hat man jetzt alle Szenen, die man braucht. Auch wenn das weniger sind, als das Filmmaterial, das beim Drehen entstanden ist.

Die verschachtelte und beim ersten Sehen nicht ganz einfach durchschaubare Erzählstruktur hat hier durchaus einen Sinn. Es geht um Perspektiven. Es geht um den Blick, den ein gescheiterter Mann, genannt Noodles, am Ende seines Lebens auf die fernen Tage seiner Jugend wirft. Zitat: "Ich hätte alles auf Dich gesetzt, Noodles" - "Und du hättest alles verloren". "Es war einmal in Amerika" erzählt die Geschichte vom Scheitern eines Mannes. Eines tatkräftigen, intelligenten und manchmal sogar sensiblen Mannes, der zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Und es dann doch nicht geschafft hat. Andere haben seinen Reichtum bekommen und auch die Frau, die er geliebt hat, ist jetzt bei einem anderen. Und seine Freunde sind tot. Kaum ein Film lässt einen den Schmerz entgangener und nicht wiederholbarer Chancen so hart spüren wie dieser. Es reißt einem geradezu das Herz raus. Da kann man selbst das mit dem Opium noch verstehen.

Der Film erzählt eine Geschichte von Freundschaft und Verrat. Noch einmal ein Zitat: "Heute will Frankie, dass wir zusammen Joe umbringen, und morgen will Frankie, dass Du mich umbringst". Auch in der härtesten aller Welten, der Welt des organisierten Verbrechens, läuft nichts ohne Vertrauen, ohne Beziehungen, ohne Freundschaft. Aber divergierende Interessen können entfremden. Und dann gibt es da den Kampf um die Stellung Alphamännchens in der Gruppe. Wer ist der Klügste im Lande, wenn schon nicht der Schönste? Ist es Noodles oder doch der ebenfalls mit Cleverness und Charisma gesegnete Max? Was zählt mehr, die Männerfreundschaft oder das mit den Frauen, die man liebt? Der Film erzählt auch die Geschichte einer Freundschaft, die durch gemeinsames Kämpfen in der Zeit als Teenager entsteht, und dann mit dem Prozess des langsamen, schmerzhaften Erwachsenwerdens schrittweise erlischt. Wer von beiden wird jetzt schneller bemerken, dass die Beziehungen sich verschoben haben?

Und überhaupt: Das mit den Frauen. Man kann über diesen Film nichts Vernünftiges schreiben, ohne auch etwas zum Thema Sexualität zu sagen. Schmutzig, so sieht der erste Sex der pubertierenden Nachwuchsgangster aus, der natürlich im Film gezeigt wird. Prostitution wird gezeigt, sowie eine Vergewaltigung, die keine ist, sondern ein Rollenspiel, das die Gewalt an sich verherrlicht. Sex und Begierde als bloßer Annex zur Machtverteilung, in der Gruppe oder in der Gesellschaft. Aber dann gibt es da noch das Kontrastprogramm, die reine, wahre Liebe, an die Noodles glaubt und Max nicht. Wer behält jetzt Recht? Noodles jedenfalls ist für die reine Liebe nicht gemacht. Er scheitert, und es schmerzt ihn so sehr, das er zu Gewalt greift, um zum Erfolg zu kommen. Damit zerstört er alles. Der Witz ist, dass es aber dann für das hübsche Ziel seiner Träume und Wünsche im weiteren Leben eben auch nicht gut ausgeht. Man kann halt nicht auf Dauer nur Prinzessin sein, wenn es keine Prinzen gibt. Und wenn man den einzigen Romantiker in seiner Umgebung nicht als Prinzen erkennt, dann schon gar nicht. Auch in diesem Punkt bekommt im Film halt jeder, was er verdient. Nämlich doch nur einen anderen Gauner. Zumindest jedenfalls für Noodles bleibt das mit der romantischen Liebe eine Illusion, vielleicht sogar der eigentliche Grund seines Scheiterns. Aber so ist die Welt wohl leider auch in der Wirklichkeit.

Gewalt, nicht nur die sexuelle, ist natürlich das zentrale Thema des Films, möglicherweise auch das zentrale Thema des Regisseurs Sergio Leone überhaupt. "Es war einmal in Amerika" ist nicht nur Leones letzter Film, es ist auch der dritte Teil seiner Amerikatrilogie, in der er die Geschichte des Landes verfolgt, welches die Welt im 20. Jahrhundert wohl so sehr geprägt hat wie kein anderes - politisch, aber auch kulturell. Und sowohl im Film als auch in der Wirklichkeit ist dieser Einfluss ohne das Thema Gewalt wohl nicht denkbar. Wie viele andere von Leones Filmen lebt auch dieser davon, dass er die amerikanische Auffassung von einer gerechten Anwendung von Gewalt ad absurdum führt. Gewalt führt zwar zum Erfolg, gesellschaftlich, finanziell, bei den Frauen, aber sie zerstört den, der sie ausübt. Am Ende der Geschichte sind deshalb alle die Verlierer. Aber diese Erkenntnis hilft dann Noodles und seinem besten Freund auch nicht weiter. Zu spät ist zu spät.

Formal ist dieser Film das Produkt eines wahnsinnigen Realitätsfanatikers. Eine Straße zu Beginn des 20. Jahrhunderts sieht aus wie ein koloriertes Farbphoto einer Straße zu Beginn des 20. Jahrhunderts, kein bisschen anders. Nur dass sich alle Leute in diesem Bild bewegen. Werbeschilder, Kleidung, Verkehrsmittel, selbst die Maske, die die Schauspieler über Jahrzehnte altern lässt, sind bis ins letzte überlegt und gut gemacht. Gelegentlich sollte man mal darauf achten, welche Worte so auf die Werbetafeln im Hintergrund geschrieben sind. Der Wandel der Zeit wird in diesem Film in der Summe vieler Details gut sichtbar. Allein das ist eine Leistung, die den Film einmalig macht. Dazu gibt es dann noch viele geniale Darstellerleistungen und eine Tonspur, die nicht nur umwerfende Musik enthält, sondern auch noch das wohl bedrohlichste Klingeln eines Telefons, was sich überhaupt vorstellen lässt. Sieht man den Film zum ersten Mal, lässt man am besten alles ohne Nachzudenken auf sich wirken. Sieht man den Film zum zweiten Mal, sollte man auf die Erzählstruktur achten und die Handlung mit ihren Finten und Wendungen, ihrer Psychologie, wirklich verstehen. Sieht man den Film zum dritten Mal, dann sollte man auf die Musik und auf die Komposition der Bilder achten. Und jedes Mal ist das Sehen dann ein einmaliges Erlebnis.

Dieser Film ist für das Kino ungefähr das, was Faust für das Theater ist.

Das ist ja schlimm, mir fehlen die Worte

Datum:01.01.1970 01:00 - Rating: 1/5

Mir ist das ja eigentlich egal, ich habe eine DVD gekauft und weggeworfen.
Gott sei Dank habe ich das Original im Fernsehen mal auf Digialreceiver verewigt und als DVD gemacht.
Das schlimmst ist aber das es Kunden gibt, die den Film für gut befinden.
Das zeigt, das sie das Original nicht kennen und das ist schade.
Finger weg von diesem Müll.
Einer der besten Filme aller Zeiten wurden von Synchronisationsstümpern versaut.

"Herrenabend"- Film

Datum:01.01.1970 01:00 - Rating: 5/5

Dieser absolute Kultfilm eignet sich hervorragend für einen "Herrenabend" mit guten Freunden und einem guten Whiskey. In alten Erinnerungen "schwelgen" und über Freundschafften sinnieren. Und das Ganze dann noch zur besinnlichen Weihnachtszeit!
Wegen seiner Frauenerachtenden und brutalen Szenen ist der Film aber eher nicht für "Damen" geeignet!

Die Filmmusik von Ennio Morricone kennt JEDER. Aber die wenigsten wissen, dass sie aus DIESEM Film ist. Deshalb den Film unbedingt über eine gute Musik- Anlage hören.

alles super

Datum:01.01.1970 01:00 - Rating: 5/5

schnellstmögliche Lieferung, alles in Ordnung, sehr zu empfehlen. Und über den Film müssen doch wohl keine Worte verloren werden, ein Meisterwerk

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