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Scab Dates
Quelle: amazon
EAN: 0602498867884
Herausgeber: Universal (Universal)
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SCAB DATES
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Scab DatesQuelle: amazonEAN: 0602498867884
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Kunden Meinungen
nach dem atomunfall
Datum:01.01.1970 01:00 - Rating: 5/5das erste live-album der definitiv geistesgestörtesten band der welt. live sind sie noch härter, noch näher em freejazz und am hardcore, die improvisationen ufern aus, gitarren irren durch den lärm, der schlagzeuger klopft 37/56stel-take, als wohnte er in einer anderen welt, dazwischen fiepsen keyboards und grunzen saxofone, der sänger schreit wie robert plant im fieberrausch, außerdem gibts lange, auf tour aufgenommene soundcollagen.
dieses album ist in wahrheit ein einiges, 73 minuten langes stück, ungeheuer anstrengend, teilweise wirklich nervig, aber letztlich doch so grandios und hybrid, dass man gar nicht anders kann als es zu lieben. musik wie eine wurzelbehandlung.
kurzbeschreibung: klingt wie radiohead nach dem atomunglück oder led zeppelin auf kerosin.
geil.
die beste aktive band welweit!
Datum:01.01.1970 01:00 - Rating: 5/5wie JEDE cd von tmv beweist auch diese wieder mal das unglaubliche können der ganzen band! omar a. rodriguez-lopez ist ein ausnahme-künstler. es gibt heutzutage keinen vergleichbaren gitarristen!! genauso ist bixler meines erachtens ein genie und wohl der derzeit beste sänger der welt.. und dazu noch ein begnadeter musiker (gitarre, bass, schlagzeug auf diversen vorherigen bands und nebenprojekten..) und bewundernswerter poet und live-performer.
tmv ist ausserdem die beste live-band heutzutage! ein besuch ihrer konzerte ist absolutes muss für jeden, der mit der musik was anfangen kann...
serh zu empfehlen ausserdem omars zwei solo-cd's: "a manual dexterity" sowie "omar rodriguez" (leider bisher nur auf seinen konzerten zu erhalten)..
Genial!
Datum:01.01.1970 01:00 - Rating: 5/5The Mars Volta ist die beste Live-Gruppe in der Welt! Die drei Lieder ( Take the Cerpin Taxt, Concertina und die etwa 40-Minitige Cicatriz ) sind wie neu geshrieben ! So vershieden! Omar und Cedric sind super! Die Soundqualitaet ist auch spitze!
Eben ein Live-Album einer echten Live-Band
Datum:01.01.1970 01:00 - Rating: 5/5The Mars Volta (und auch die Rodriguez-Lopez Vorband At The Drive In) überzeugten in den letzten Jahren durch äußert ekstasische Konzerte voller Spielfreude und Improvisationswut. Entsprechende Aufmerksamkeit gab es in den Medien (VIVA2 Overdrive oder WDR Rockpalast) lange bevor die entsprechenden Studio-CD-Produktionen erschienen. Und die Studioproduktionen (wie de-loused in the comatorium oder Frances the Mute) sind ja nun keinesfalls "wohl temperiert", aber live geht es doch mehr zur Sache. Man muß sich eben einlassen können auf aggressive oder "verwirrte" Gitarren, treibende Rhythmen, jazzige Improvisationen, Geräuschkollagen und Geräuscherzeugung aller Art, gespielt von Musikern voller Ideen und Kreativität,sicherlich keine Musik zur Entspannung. Im übrigen sind mit über 72 Minuten Spielzeit die physikalischen Möglichkeiten des Audio-CD-Formats optimal ausgenutzt worden.
Episches Werk mit Soundexperimenten
Datum:01.01.1970 01:00 - Rating: 4/5Ich habe die CD erst einen Tag, i.A. braucht man für Werke von The Mars Volta etwas länger, ich hoffe, es reicht für einen gerechten Überblick über das erste offizielle Live-Album (es gab meines Wissens nach bisher nur eine Live-EP).
Die Band kündigte ScabDates als Unterstützung des diesjährigen Albums "Frances The Mute" und des Vorgängers von 2003 "De-Loused In The Comatorium" an und man solle sich für epische Stücke, deren Länge Ausdauer fordert, bereit machen. Mit letzterem haben sie nicht zu viel versprochen. Die Mars Volta Live Erfahrung dauert 73 Minuten, in denen jedoch nur drei Songs präsentiert werden, episch halt. Na gut, als Mars Volta Fan ist man ja 20 oder 30 min lange Stücke gewöhnt ;-)
Von der Tracklist her kannte ich nur drei Lieder und nachdem ich das Album gehört habe, behaupte ich, dass man dort auch "nur" Take The Veil, Concertina und Cicatriz hört, alle weiteren Stücke sind Intros, Outros bzw. Improvisationen dieser Songs und im ersten und v.a. im letzten Track (20 min) finden sich die "field recordings", die Omar Rodriguez-Lopez von der Band während der Tour gemacht hat, abgemischt mit den Liveklängen. Während diese Soundexperimente auf "Frances" zur Einstimmung auf bestimmte Gefühlslagen durchaus Sinn machen, finde ich sie auf einem Live-Album eher fehl am Platze. Der andere Kritikpunkt ist, dass "Frances" einfach fehlt, vielleicht ist in den Improvisationen was enthalten, was mir bisher entgangen ist, ein ganzes Lied des aktuellen Studioalbums ist definitiv nicht vorhanden.
Wenn man sich mit diesen "Mängeln" abgefunden hat, ist ScabDates schon ein echtes Erlebnis. Die Soundqualität ist hervorragend und es ist ein interessantes Gemisch aus Bekanntem (die Teile, wo die Songs so klingen wie auf den Alben) und Unbekanntem. Der Sound von The Mars Volta ist live überwältigend, ein fulminanter Klangteppich aus Keyboard, Bass und Gitarre, mal träumerisch ruhig, mal heiß angetrieben durch die exzellenten Drums, mal verstörend durch die wilde und verzerrte Gitarre, dazu noch die ziemlich einzigartige Stimme von Cedric Bixler Zavala, die mit dem Begriff "emotional" nur unzureichend beschrieben werden kann.
Mein Favorit ist Track #6 "Concertina" (eines ihrer besten Lieder überhaupt - und live noch besser) und alles rund um "Cicatriz", insbesondere Part II (Track #10) ist genial, Jon Theodores treibende Drums, Cedric Bixler Zavalas Gesang zwischen Flüstern und Heulen und Omar Rodriguez-Lopez' geniale Riffs sind atemraubend. Die Liveatmosphäre kommt insgesamt "verhalten" rüber, ab und zu hört man Klatschen und Pfeifen, aber das ist live vor Ort auch nicht anders. "Shut up and listen from the beginning to the end" hat Omar mal gesagt und das macht das Publikum auch ;-)
Wenn man ScabDates unter dem Aspekt "erstes offizielles Live-Album" betrachtet, ist es schon ein gelungenes Werk, einen Stern habe ich wegen der oben genannten Kritikpunkte zurückgehalten. Nicht für die Wertung, eher eine persönliche Kritik: Ich hätte mir wirklich eine Doppel-CD gewünscht, immerhin gehen TMV Konzerte i.A. nicht unter 2 Stunden und dann hätten sie auch die 7 Songs, die da üblicherweise Platz finden, präsentieren können. Gut, dass es dafür noch Fan-Mitschnitte gibt...

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