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Amputechture
Quelle: amazon
EAN: 0602517028029
Herausgeber: Universal (Universal)
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AMPUTECHTURE
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AmputechtureQuelle: amazonEAN: 0602517028029
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Kunden Meinungen
Und schuld ist der Drummer?
Datum:01.01.1970 01:00 - Rating: 3/5Erstmal vorweg, ich bin ein absoluter Fan von Mars Volta. Die beiden Alben "Deloused in the Comatorium" und "Frances the Mute" haben mich mindestens 1 Jahr lang jeden Tag begleitet. Deswegen waren die Erwartungen in das neue Album natürlich auch sehr hoch. Aber ich muss den anderen Rezensionen widersprechen. Selbst nach dem 100malsten Anhören haben sich nicht mehr als 4 (also die Hälfte) der Songs für mich als Dauerbrenner entuppt. Man könnte sagen, 4 ist ein guter Schnitt, aber im Vergleich zu den anderen Alben, bei denen ich zusammengenommen für höchstens einen Song nicht SOFORT mein Leben lassen würde, eben nur eine schwache Ausbeute. Im Großen und Ganzen ist dieses Album für mich das seichteste und durchschaubarste der letzten drei. Wahrscheinlich am besten geeignet sich reinzuhören für jemand der sich noch gar nicht damit auseinandergesetzt hat.
Fazit: Auf jeden Fall kaufenswert, weil die 4 Songs auf jeden Fall auszahlen :-)
Die Geduld zahlt sich aus
Datum:01.01.1970 01:00 - Rating: 5/5Ich kaufte mir die CD gleich am Erscheinungstag im Saturn meines Vertrauens, rauschte eiligst nach Hause und legte sie gleich in meine Anlage ein. Während ich eine ganze Schüssel mit Johannisbeerquark aß, hab ich mir das Album angehört... das Album war vorbei, die Schüssel leer und ich ratlos. Was zum Teufel war das? Klar, zwischendurch gab es Momente... da dachte ich mir "Ah, nicht schlecht". Das dürfte in etwa bei "Asilos Magdalena" und auch das eher eingängige (doch anfangs auch etwas eintönig wirkende) "Viscera Eyes". Aber der Rest?
Ein Freund von mir war auch der Meinung, dass The Mars Volta mit dem Album tatsächlich ein wenig zu weit in Sachen Experimental gegangen waren... fast unerträglich waren die irren Wechsel innerhalb der Songs (beispielsweise in "Tetragrammaton"). Und erst der Abschluss des Albums! Es war fast ein kleiner Schock, plötzlich war das Album zu Ende - das war's schon? Was sagt es aus? Wo steckt die Geschichte, die in De-loused und Frances noch so genial erzählt wurde? (Die Lyrics ergeben bis heute noch keinen Sinn für mich, aber das Album erzählt auch keine wirkliche Geschichte.)
Während mein Freund das Album nahezu aufgab, gab ich der Scheibe noch viele Chancen und Durchläufe.
Erst nach mehreren Monaten machte es beinahe wirklich "Klick!" - das Album ist genial! Wer braucht schon eine Geschichte, wenn man eine geniale Melodie nach der anderen hat?
Kein Song wird langweilig (auch nicht bei einer Länge von 16 Minuten), was wohl an der genialen Komposition aus Instrumenten und der - dieses Mal sich beinahe übertreffenden! - Stimme von Cedric Bixler-Zavala. Ich kann von mir behaupten, dass ich mir erst durch seine Stimme wirklich Zutritt zu diesem Album verschaffen konnte.
Das - ich nenne es mal so - Intro, "Vicarious Atonement" (Atonement, seit Lady Vengeance ein einschneidendes Wort...), wirkt jetzt noch viel emotionaler, gar trauriger... der zuvor genannte Pink Floyd-Verweis kommt für mich sogar fast hin. Endlich kann ich auch "Tetragrammaton" von vorn bis hinten mit all seinen Wendungen und Höhen und Tiefen genießen. "Vermicide" hat beinahe Chart-Potenzial mit seinem durchdringenden Gesang im Refrain, "Meccamputechture" ist bombastisch mit einem (besonders gesanglich) tollem Finale. "Asilos Magdalena" verzückt jetzt noch mehr als zuvor und "Viscera Eyes" verliert plötzlich seine Eintönigkeit und man schmilzt beim Hören förmlich dahin.
"Day of the Baphomets" ist einfach nur schnell und abgedreht, man kommt kaum zur Ruhe... bis letztendlich der letzte Song, "El Ciervo Vulnerado", anklingt. Dieser klingt wie "Vicarious Atonement" unter Alkoholeinfluss und nach einer brisanten Achterbahnfahrt.
Und das passt auch.
Beinah unmenschlich gut!!
Datum:01.01.1970 01:00 - Rating: 5/5Ich möchte hier mir aller Deutlichkeit die kurze und furchtbar einseitige Rezension der Amazon-Redaktion zu einem höchst unfachlichen Schnellschuss erklären!! Ich frage mich allen Ernstes wie man, wenn man die Kritik von Musik zu seinem Beruf gemacht hat, zu solch vorschnellen Urteilen kommen kann??
Damit gleich zum Thema, der guten "Amputechture" nämlich. Es braucht natürlich wieder sehr viel Zeit sie vollends aufzunehmen, vor allem, wenn man den "The Mars Volta-Sound" bisher noch gar nicht an sich herangelassen hat. Aber man kann nur immer wieder wiederholen: Damit wird man am Ende umso reichhaltiger belohnt und dreht vor Freude an diesen genialen Kompositionsstrukturen beinah durch. Ernsthaft! Der Schlüssel dafür ist Geduld. Komplexität bedarf auch ein wenig Investition. Damit sei ganz klar gesagt, dass dieses Werk anfangs auf gar keinen Fall zum Nebenbeihören gedacht ist. Wer Musik nur als bereicherndes Nebenbei empfindet, wird mit diesem Album keineswegs sofort glücklich, wenn überhaupt.
Für mich als Progressive-, Alternative- und Art-Rock-Hörer ist diese Scheibe nach dem durchschnittlich 100sten Durchlauf die beste Neuerscheinung des Jahres 2006. Was hier wieder an musikalischem Ideengeist und an Können versprüht wird ist schier unglaublich und sucht leider Seinesgleichen. Darin steckt so viel Energie, Freude und Genialität, dass man gar nicht zum Lebensverneiner werden kann! Einfach herrlich was die Welt in der Lage ist hervorzubringen! Damit steht die Scheibe Ihren Vorgänger-Alben in Nichts nach. Meinem persönlichen Empfinden nach ist sie noch energiegeladener als die "De-Loused" und die "Frances". Doch wird die kniffelige Struktur der "Frances" beibehalten, was sie für mich gar zum Besten der 3 Alben macht. Doch das ist wohl reine Geschmackssache.
Fakt ist nur eins: mit der "Amputechture" holt man sich wahre Qualität und ein weiteres Über-Werk des noch relativ unpopulären Meilensteins der mordernen "Rockmusik" der Marke "The Mars Volta" ins Haus. Von "Krach" kann nur ein vorschnell urteilender, ungeduldiger Gelegenheitsmusikhörer sprechen. Schade, dass so die eigene Urteilskraft vieler eventueller Liebhaber negativ getrübt wird. Wer Interesse an komplexer, kopflastiger, belebender Musik hat, der sollte sich um solche Stimmen nicht scheren, sondern "The Mars Volta" einfach selbst entdecken ... und ... ja nicht zu früh aufgeben!! ;)
unerträglicher Krach
Datum:01.01.1970 01:00 - Rating: 1/5Die einzige Bewertung, der ich mich anschließen kann, ist die der Amazon-Redaktion. Es gibt eine Schwelle, an der Musik aufhört und sinnloser Lärm anfängt. Diese Schwelle ist hier überschritten worden.
Kleiner Schritt zurück, nach Großen voran
Datum:01.01.1970 01:00 - Rating: 4/5Bei dieser Band scheiden sich die Geister - selbst unter den Fans bei der Beurteilung der einzelnen Alben.
Nach dem vergleichsweise eingängigen Debüt kam mit "Frances the Mute" recht schwer verdauliche Kost auf den Hörer zu. Viele haben der Band dann den Rücken gekehrt - Begründung: "zu abgedreht!" Wer allerdings, wie ich, dieser Tage Kreativität und Innovation in der modernen Musik vermisst, wird es der Band nicht übel nehmen, wenn sie mit dem einen oder anderen Experiment über's Ziel hinausgeschossen sind. Nachdem ich lange gebraucht hatte, mich mit dem Album anzufreunden, zähle ich es nun zu meinen wichtigsten Platten überhaupt.
Was nun das dritte Studioalbum "Amputechture" betrifft, so findet man darauf Stücke, die an das erste Album erinnern, andere an das zweite. Wer auf weitere Innovation gehofft hat, wird vermutlich eher enttäuscht werden. Ich möchte sogar behaupten, dass "Frances the Mute" bereits komplexer und innovativer war. Bei manchen der neuen Stücke möchte man meinen, ihnen fehlt ein wenig die Seele. Möglich, dass dieses Werk nach nur einem Jahr inklusive großer Tournee zu eilig entstanden ist. Klare Ausnahme stellt für mich das 12 Minuten lange Stück "Day of the Baphomets" dar, das zu meinen Favoriten der Band zählt!
Meine Rezension mag kritisch klingen - mit "Frances the Mute" wurde die Messlatte nun mal sehr hoch angelegt. Dennoch möchte ich meine Empfehlung mit eigentlich dreieinhalb Sternen aussprechen.

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